Meisterschaftsführung für Lion Düker in der PETN

Lion Düker übernimmt Tabellenführung zur Halbzeit der PETN im NLS6 Lauf.

Am Samstag den 20. Juni 2026 stand der vierte Meisterschaftslauf der Porsche Endurance Trophy Nürburgring (PETN 4) im Rahmen der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS 6), und die erste ADAC Eifel Trophy auf dem Rennkalender. Lion Düker steuerte wie in den anderen Läufen zuvor die #982seinen Porsche 718 Cayman GT4 zusammen mit seinen Fahrerkollegen Christoph Krombach und Oliver Kunz für das Team W&S Motorsport durch die Grüne Hölle.

Freie Trainings – Erkenntnisse

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen über 30 Grad Celsius starteten die Teams am Freitag Nachmittag in die Trainingssession. Gleich wurde klar dass das 4-Stunden-Rennen am Samstag bei extremer Hitze und einer Belastungsprobe für Mensch und Maschine alles abverlangen wird.

Qualifying – Solide Ausgangslage

Mit 29 Fahrzeugen ging die Porsche Endurance Trophy Nürburgring (PETN) und insgesamt 109 Startern (NLS6) am Samstag morgen ins Qualifying. Lion Düker überzeugte das Team und stellte in seiner einzigen schnellen Runde die #982 (CK-Modelcars) auf P4 in der Cup3 / AM-Wertung (P52 gesamt).

„Nach 3 Versuchen meiner Teamkollegen war es heute wirklich schwer eine freie Runde zu finden. Da wir immer wieder durch Unfälle und technischer Defekte anderer Fahrzeuge, was auch mit den heißen Temperaturen zu tun hatte, eingebremst wurden, freuten wir uns das ich mit meiner Runde doch noch eine gute Ausgangslage einfahren konnte“, sagte Düker nach dem Qualifying.

Samstag – Kampf bei extremer Hitze / P4 Klasse / P36 gesamt / Tabellenführung

Bei über 30 Grad Celsius wurde pünktlich um 12.00 Uhr das Vier-Stunden-Rennen gestartet und war früh von Unfällen und technischen Ausfällen geprägt. Von insgesamt 109 Startern wurden am Ende nur 79 gewertet. Lion Düker und seine Fahrerkollegen lieferten ein fehlerfreies Rennen und hielten sich aus allem raus. Das ganze Rennen über konnte keine einzige Runde voll gefahren werden da immer wieder Zwischenfälle auf der Strecke uns daran hinderten. Als Düker nach seinem Stint beim Boxenstopp das Auto übergab, riss dann noch der Schlauch des Drucklufthebers aber das Team von W&S Motorsport ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und behalf sich kurzerhand old school mit dem klassischen Wagenheber zum Reifen wechseln. Durch diese konstante Leistung und P4 übernahm die #982 um Lion Düker die Tabellenführung zur Halbzeit der Saison in der Cup3 AM-Wertung.

„Ich freue mich immer, wieder in der Grünen Hölle zu fahren und Teil der PETN und der Porsche-Familie zu sein. Dieses Wochenende war es wirklich heiß und super spannend, dass die physische Seite dieses Sports so deutlich im Vordergrund stand. Für uns ging es diesmal darum nach vier Stunden die Zielflagge zu sehen und so viele Punkte wie möglich einzufahren. Durch den vierten Platz sind wir in der Cup 3 AM-Meisterschaft Tabellenführer das die starke Leistung des gesamten Teams widerspiegelt und das macht mich wahnsinnig Glücklich“, so Düker nach dem Rennen.

Mit dem KW 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen steht der fünfte Wertungslauf der PETN schon am 1. August an. Das Rennen führt über eine Distanz von sechs Stunden und wird daher mit 1,5-fachen Punkten prämiert.

Mit einem zweiten Platz in seiner Klasse der Porsche Endurance Trophy Nürburgring (PETN) landet der Rottweiler Lion Düker im Rahmen des dritten Laufs der Nürburgring Langstrecken Serie (NLS) bereits zum zweiten Mal in Folge auf dem Podest.

Mit der 57. Adenauer Rundstrecken-Trophy am 11.04.26 ging es für Düker und seine beiden Teamkollegen O. Kunz und C. Krombach allmählich in die heiße Phase der Vorbereitung auf das absolute Jahreshighlight, das 24h Rennen auf dem Nürburgring. Mit ihrem Porsche Cayman 718 GT4 von W&S Motorsport startete das Trio wie gewohnt in der PETN Cup3-Klasse, in der dieses Mal eine satte Konkurrenz von 22 Kontrahenten an den Start gingen.

„Das war dieses Mal schon wie ein kleiner Markenpokal innerhalb der NLS. Dementsprechend hart war auch die Gangart während des gesamten Rennens. Berührungen und Lackaustausch waren an der Tagesordnung“, so Lion Düker und seine Teamkollegen.

Der Renntag startete wie gewohnt am Samstag pünktlich um 8:30 Uhr mit dem 90-minütigen Qualifying und Düker stellte den Porsche in seiner letzten und 3. Runde mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 165 Km/h auf Startplatz drei in der AM-Cup3-Klasse.

,,Nach dem ich in meinen ersten Runden immer durch viel Verkehr von über 130 Fahrzeugnennungen, gelber Flagge und Code 60 eingebremst wurde hatte ich Glück mit meiner letzten Runde und musste sogar auf der Ziellinie noch Gas wegnehmen damit wir nicht unter die Rundenzeit von 8‘49‘‘ für die 24,3 km kamen und dadurch in die PRO-AM Wertung rutschten“, so Düker nach dem Qualifying.

Durch diese starke Ausgangslage für das darauffolgende vier Stunden Rennen sollte es für die Mannschaft von W&S Motorsport jedoch noch besser laufen. C.K. übernahm wie auch beim letzten Rennen wieder den Start und konnte trotz Kontakt mit dem GT3 Falken-Porsche den Porsche #982 gerade so vor dem Einschlag fangen und übergab nach neun Runden und P6 in der AM-Wertung den Boliden an Lion Düker der im Rennen wieder einige verlorene Positionen gutmachen konnte. Durch konstante Rundenzeiten, trotz viel Verkehr und einigen Code60 Phasen, lag Düker nach Halbzeit der Renndistanz in der Führungsgruppe der AM-Klasse.

„Auch nach einem Heck-Stupser bei hoher Geschwindigkeit von einem GT3 Boliden habe ich mich rundum im Auto wohlgefühlt. Leider hatte ich keine komplett freie Runde auf der Nordschleife und wurde immer eingebremst. Da wäre möglicherweise noch etwas mehr drin gewesen“, so Düker.

Auf P2 in der Klasse liegend übergab Düker dann zum letzten Renndrittel die #982 an seinen Teamkollegen O.K. der von dort an einen fehlerfreien Job mit schnellen Rundenzeiten ablieferte und das Fahrzeug auf dem starken zweiten Platz der AM-Wertung und P38 in der Gesamtwertung von 131 Fahrzeugen ins Ziel brachte.

„Zwei Rennen, zwei Podien – auf diese Ausbeute sind wir unglaublich stolz und konnten wichtige PETN-Meisterschaftspunkte sammeln in der wir momentan auf Platz zwei liegen. Auch das Team von W&S Motorsport machte mit dem Auto, der Strategie und den Boxenstopps einen Super Job, vielen Dank an alle“, sagte Düker nach dem Rennen.

Erstes Rennen, erstes Podium! 

Düker startet erfolgreich mit einem Podestplatz in die neue Saison der Nürburgring Langstrecken-Serie.

Nach der Absage des ersten NLS-Laufs wegen Schneefall und Sicherheitsbedenken startet Lion Düker in die neue Saison der ADAC Ravenol Nürburgring Langstrecken-Serie erneut auf einem Porsche 718 Cayman GT4  mit seinem Sponsor Kirch – engineering and products GmbH und einem überarbeiteten Komplettdesign des Modellautoanbieters ck-modelcars. Hinter dem Steuer wechseln sich neben Lion Düker die beiden Fahrer Oliver Kunz und Christoph Krombach ab. Dabei starten die Piloten rund um Düker in der Am-Wertung der Porsche Endurance Trophy Nürburgring.

Mit dem 58. ADAC Barbarossapreis und einer Distanz von vier Rennstunden ging es dann am 21. März auf die Strecke. Beim Saisonstart der renommierten Langstreckenmeisterschaft teilten sich Düker und seine Teamkollegen auf dem Porsche mit der #982 von W&S Motorsport nicht nur die Strecke mit insgesamt 17 Fahrzeugen in der Cup 3-Klasse (gesamt über 130 Starter NLS), sondern auch mit niemand geringerem als dem vierfachen Formel 1-Weltmeister Max Verstappen.

Schon im Zeittraining am frühen Samstagmorgen konnte Lion Düker die erste Duftmarke auf der Nürburgring-Nordschleife (24km) setzen und den Porsche #982 auf den dritten Platz in der Am-Wertung der Cup3-Klasse platzieren. Vor einer Kulisse mit über 25.000 Zuschauern übernahm C.K. den Start für das erste Drittel der Distanz von 4 Stunden. Für den zweiten Stint nach dem Fahrerwechsel übernahm Lion Düker das Cockpit und hatte trotz einiger Code-60 Phasen eine gute Pace und konnte wertvolle Plätze herausfahren. Etwa bei Halbzeit erlebte er im Streckenabschnitt Wippermann einen echten Schreckmoment. ,,Ich wurde Opfer einer Flüssigkeitsspur und konnte das Fahrzeug mit aller Mühe und Not vor einem harten Einschlag in die Streckenbegrenzung bewahren‘‘ so Düker. Mit ein paar leichten Schleifspuren an der Seite übergab Düker dann zum letzten Stint die #982 an seinen Teamkollege O.K. der nach einem hart umkämpften Rennen, in dem es darum ging, das bestmögliche Traffic-Management zu betreiben, den Porsche nach vier Stunden auf einem starken dritten Platz sicher ins Ziel führte.

„Wir haben uns mit Platz drei in der Am-Wertung sehr über das erste Podium der Saison gefreut aber wir wissen, dass wir noch nicht unser volles Potenzial ausgeschöpft haben und sind uns sicher, dass wir in Zukunft auch um den Klassensieg kämpfen werden! Dennoch haben wir uns für unsere Verhältnisse bestmöglich platziert und konnten wichtige Meisterschaftspunkte sammeln. Die Vorbereitung für 2026 war intensiv, wir haben im Winter sehr fokussiert gearbeitet und eine gute Basis geschaffen. Der Fokus liegt darauf, das Maximum aus dem Paket herauszuholen und im Rennen die Pace vorzugeben. Wenn wir konstant und fehlerfrei bleiben, ist das Podium in der Am-Wertung absolut realistisch.“ so Düker nach dem Rennen.

Mit der 57. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy steht am 11. April schon der dritte Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie an.

(Text und Fotos von MD.Düker (MD-Dueker.Rottweil@t-online.de) zur Verfügung gestellt.
(Photos: gruppecphotography)